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Sidroga Abführtee

Zur kurzfristigen Anwendung (nicht länger als 2 Wochen) bei gelegentlich auftretender Verstopfung.
Packungsgröße: 20 Stück
Artikelnummer: 2472275

Verfügbarkeit: Nur auf Anfrage

€ 5,70

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Artikelbeschreibung

Details

1. WAS IST SIDROGA ABFÜHRTEE UND WOFÜR WIRD ER ANGEWENDET?

Sidroga Abführtee ist ein pflanzliches, stimulierendes Abführmittel.
Sidroga Abführtee wird kurzfristig (nicht länger als 2 Wochen) bei gelegentlich auftretender Verstopfung (Obstipation) angewendet.

2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON SIDROGA ABFÜHRTEE BEACHTEN?

Sidroga Abführtee darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Zubereitungen aus Sennesblättern oder einen der sonstigen Bestandteile von Sidroga Abführtee sind,
- bei Darmverschluss, -verengung und/oder -erschlaffung,
- bei Blinddarmentzündung,
- bei entzündlichen Darmerkrankungen z.B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa,
- bei Bauchschmerzen unbekannter Ursache,
- bei schwerem Flüssigkeitsmangel mit Wasser- und Elektrolytverlusten,
- von Kindern unter 12 Jahren.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Sidroga Abführtee ist erforderlich:
Sidroga Abführtee darf erst nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden bei gleichzeitiger Einnahme von bestimmten, den Herzmuskel stärkenden Arzneimitteln (Herzglykosiden), Arzneimitteln gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika), Arzneimitteln, die zu einer Verlängerung der Reizweiterleitung im Herzen (QTVerlängerung) führen können, Arzneimitteln, die die Harnausscheidung steigern (Diuretika), Cortison und Cortison-ähnlichen Substanzen (Nebennierenrindensteroiden) und Süßholzwurzel.

Wie alle Abführmittel sollte Sidroga Abführtee ohne Rücksprache mit einem Arzt nicht eingenommen werden, wenn Kotstauung und nicht untersuchte akute oder dauerhafte Magen-Darm-Beschwerden wie z.B. Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen vorliegen, weil diese Beschwerden Anzeichen für einen drohenden oder bestehenden Darmverschluss sein können.
- Falls Abführmittel jeden Tag benötigt werden, sollte die Ursache der Verstopfung ermittelt werden. Eine längerfristige Einnahme von Abführmitteln (länger als 2 Wochen) sollte vermieden werden. Bei einer Verstopfung, die länger als 1 Woche andauert, ist ein Arzt aufzusuchen.

Wenn Abführmittel länger als über den vorgeschriebenen Behandlungszeitraum eingenommen werden, kann dies zu einer Verschlechterung der Darmfunktion und zu einer Abhängigkeit von Abführmitteln führen. Pflanzliche Zubereitungen aus Sennesblättern sollten nur eingenommen werden, wenn eine Ernährungsumstellung oder die Einnahme von Quellstoff-Abführmitteln keinen Erfolg hatte.
Bei inkontinenten Erwachsenen sollte bei Einnahme von Sidroga Abführtee ein längerer Hautkontakt mit dem Kot durch Wechseln der Vorlage vermieden werden.
Patienten mit Nierenerkrankungen sollten besonders auf mögliche Störungen im Elektrolythaushalt achten.

Bei Einnahme von Sidroga Abführtee mit anderen Arzneimitteln:
Bei andauerndem Gebrauch oder bei Missbrauch ist durch Kaliummangel eine Verstärkung der Wirkung bestimmter, den Herzmuskel stärkender Arzneimittel (Herzglykoside) sowie eine Beeinflussung der Wirkung von Arzneimitteln gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarhythmika) möglich. Wechselwirkungen mit Arzneimitteln, die eine Umkehrung (Reversion) zum Sinus-Rhythmus (das ist der normale, physiologische Herzrhythmus) herbeiführen (z.B. Chinidin) und mit Arzneimitteln, die zu einer Verlängerung der Reizweiterleitung im Herzen (QTVerlängerung) führen können, sind möglich.
Die Kaliumverluste können durch die gleichzeitige Anwendung von bestimmten Arzneimitteln, die die Harnausscheidung steigern (Diuretika), von Cortison und Cortison-ähnlichen Substanzen (Nebennierenrindensteroide) oder Süßholzwurzel verstärkt werden.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Schwangerschaft und Stillzeit
Zur Anwendung von Sidroga Abführtee während der Schwangerschaft und Stillzeit liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Sidroga Abführtee darf daher nicht während Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden.
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Es wurden keine Untersuchungen zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt.

3. WIE IST SIDROGA ABFÜHRTEE EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie Sidroga Abführtee immer genau nach der Anweisung in dieser
Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Kinder
Sidroga Abführtee darf nicht von Kindern unter 12 Jahren eingenommen werden.

Erwachsene und Heranwachsende über 12 Jahre:
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis 1 mal täglich abends 1 Tasse Tee. 1-2 Filterbeutel pro Tasse verwenden. Die individuell richtige Dosierung ist die geringste, die erforderlich ist, um einen weich geformten Stuhl zu erhalten. Die maximale tägliche Aufnahme beträgt 2 Filterbeutel Sidroga Abführtee (das entspricht insgesamt 30 mg Hydroxyanthracenglykosiden, berechnet als Sennosid B).
Sidroga Abführtee wird am besten abends eingenommen. Die Wirkung tritt nach ca. 8 – 12 Stunden ein. Normalerweise ist es ausreichend, dieses Arzneimittel zwei- bis dreimal pro Woche einzunehmen.
Zum Trinken nach Bereitung eines Teeaufgusses.

Zubereitung:
1-2 Filterbeutel Sidroga Abführtee werden mit ca. 200 ml kochendem Wasser aufgebrüht. Der Teeaufguss sollte ca. 10 Minuten ziehen.
Das Arzneimittel sollte nicht länger als ein bis zwei Wochen und nicht in höheren Dosen (mehr als 2 Filterbeutel pro Tag) eingenommen werden.
Bei einer Verstopfung, die länger als 1 Woche andauert, ist ein Arzt aufzusuchen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Sidroga Abführtee zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Sidroga Abführtee eingenommen haben, als Sie sollten, können schmerzhafte Darmkrämpfe und schwere Durchfälle mit der Folge von Wasser- und Salzverlusten auftreten. Bei Überdosierung benachrichtigen Sie bitte umgehend einen Arzt. Er wird entscheiden, welche Gegenmaßnahmen (z.B. Zufuhr von Flüssigkeit und Salzen, Überwachung des Elektrolytspiegels, insbesondere des Kaliumspiegels) gegebenenfalls erforderlich sind. Dies ist bei älteren und jüngeren Menschen besonders wichtig.
Durchfall kann insbesondere Kaliummangel verursachen. Kaliummangel kann zu Funktionsstörungen des Herzens und Muskelschwäche führen, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von Herzglykosiden, Diuretika, Cortison und Cortisonähnliche Substanzen und Süßholzwurzel.
Über eine lange Zeit aufgenommene höhere Dosierungen von Anthranoid-haltigen Arzneimitteln wie Sidroga Abführtee können zu Leberschädigungen führen.

Wenn Sie die Einnahme von Sidroga Abführtee vergessen haben,
nehmen Sie bitte nicht die doppelte Dosis ein. Setzen Sie bitte beim nächsten Mal die Einnahme von Sidroga Abführtee mit der oben angegebenen Dosierung fort.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann Sidroga Abführtee Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Die Aufzählung umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der
Behandlung mit Sennesblätter-Zubereitungen, auch solche unter höherer Dosierung oder im Rahmen einer Langzeittherapie.

Mögliche Nebenwirkungen:
Überempfindlichkeitsreaktionen wie Juckreiz, Nesselsucht, Hautausschlag entweder örtlich begrenzt oder am ganzen Körper können auftreten.
Die Einnahme von Sennesblättern kann zu Bauchschmerzen, Krämpfen und Durchfall führen, insbesondere bei Patienten mit Reizdarm. Diese Beschwerden treten aber im Allgemeinen als Folge einer individuellen Überdosierung auf, so dass in diesen Fällen die Dosisreduktion erforderlich ist.

Die Häufigkeit dieser Nebenwirkungen ist auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.
Bei lang anhaltendem Gebrauch kann es zu Störungen des Wasser- und Salzhaushaltes und zu Eiweiß und Blut im Urin (Albuminurie und Hämaturie) kommen.
Des Weiteren kann bei nicht bestimmungsgemäßem, lang dauernden Gebrauch eine Pigmentierung der Darmschleimhaut (Pseudomelanosis coli) auftreten, die sich nach Absetzen des Präparates in der Regel zurückbildet.
Während der Behandlung kann es durch Stoffwechselprodukte zu einer gelblichen oder rotbraunen (pH-abhängigen) Verfärbung des Urins kommen, die klinisch nicht relevant ist.

Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
Falls Nebenwirkungen auftreten, ist eine Verminderung der Dosis oder gegebenenfalls ein Absetzen des Arzneimittels erforderlich. Bei Auftreten von Unverträglichkeitsreaktionen (Hautausschlägen) muss das Arzneimittel abgesetzt und Ihr Arzt aufgesucht werden, damit er diese gegebenenfalls behandeln kann.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

5. WIE IST SIDROGA ABFÜHRTEE AUFZUBEWAHREN?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Kuvert/der Faltschachtel nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Aufbewahrungsbedingungen:
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen.
Nicht über 30°C lagern.

6. WEITERE INFORMATIONEN

Was Sidroga Abführtee enthält:
Der Wirkstoff ist: Sennesblätter
1 Filterbeutel (à 1,5 g) enthält 500 – 600 mg Sennesblätter, eingestellt auf 15 mg Hydroxyanthracenglykoside, berechnet als Sennosid B.
Die sonstigen Bestandteile sind: Erdbeerblätter, Krauseminzeblätter,
Lemongraskraut.

Zusatzinformation

Zusatzinformation

PZN 2472275
EAN 9088882472277
Hersteller Sidroga
Packungsgröße 20 Stück
Rezeptpflicht Nein
Rezeptzeichen Keine Angabe
Kassenzeichen Nicht kassenzulässig, kann jedoch vom Chefarzt bewilligt werden. Im Falle von Heilbehelfen/Hilfsmitteln (H1-H6) ist eine Kostenübernahmeerklärung erforderlich!